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Lampen & Leuchten by SLV

Gasentladungslampen

 

Leuchtmittel können grob in drei Kategorien eingeteilt werden; zum einen zählen hierzu die herkömmlichen Glühbirnen, zum anderen die Leuchtdioden (LED) und schließlich die Gasentladungslampen. Letztere werden wiederum in Hochdruck- (HID-Lampen) und Niederdruck-Gasentladungslampen unterschieden. In der ersten Unterkategorie gehören die bereits besprochenen (Kompakt)Leuchtstofflampen, unter anderem aber auch die so genannten Kaltkathodenröhren. Unter den Hochdruck-Gasentladungslampen finden sich Leuchtmittel wie die Halogen-Metalldampflampen wieder (die nicht mit den Halogen-Glühlampen zu verwechseln sind).

Wie es der Name bereits sagt, findet bei den Gasentladungslampen eine Gasentladung statt. Hierbei werden, neben weiteren Gasen, Metalldämpfe (Natrium, Quecksilber), reine Gase (Neon, Xenon, Krypton), aber auch Halogene und Metalle eingesetzt.

Bereits wurde auf einige bekannte Vertreter der Gasentladungslampen eingegangen. Im Folgenden werden weitere Beispiele dargestellt. Eine Mischlichtlampe etwa ist eine Kombination aus Glüh- und Gasentladungslampe (die mit Quecksilber arbeitet und wesentlich zu den Quecksilberdampf-Hochdrucklampen zählt) und einen Glühdraht zur Begrenzung des Widerstands verwendet wird, der bei der Gasentladung auftritt. Aus diesem Grunde wird sie ohne Vorschaltgerät betrieben. Anders als bei den Leuchtstofflampen, die dank spezieller Vorschaltgeräte dimmbar sind, ist das Dimmen von Mischlichtlampen nicht möglich. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen ist die Lichtausbeute bei gleicher Wiederaufnahme um bis zu 50% Prozent erhöht, in Bezug auf reine Quecksilberdampf-Hochdrucklampen jedoch geringer. Mischlichtlampen besitzen einen Edison-Sockel (und zwar des Typs E27 oder E40), und produzieren ein warmweißes Licht.

Quecksilberdampflampen sind Entladungslampen, die (zumeist) im Hochdruck-Bereich arbeiten. Es gibt jedoch Typen, die entweder als Niederdruck- Mitteldruck- oder Quecksilberdampf-Hochdrucklampen arbeiten. Letztere weisen eine schlechte Lichtausbeute und eine ebensolche Farbwiedergabe auf, weswegen sie heute kaum noch (oder nur in speziellen Einsatzgebieten) verwendet werden. Zum Betrieb benötigen sie ein Vorschaltgerät.

Natriumdampflampen sind Entladungslampen, die es als Hochdruck- oder Niederdrucklampen gibt. Letztere produzieren ein effizientes Licht mit guter Farbwiedergabe. Man verwendet sie oftmals etwa zur Beleuchtung von Zebrastreifen. Erstere zeichnen sich durch eine äußerst hohe Lichtausbeute aus und werden häufig für die Straßenbeleuchtung oder zum Ausleuchten von Hallen eingesetzt. Etabliert hat sich zudem die Verwendung eines Edison-Sockels, obwohl auch andere Fassungen (etwa Stiftsockel) eingesetzt werden.

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